Monat: Oktober 2018

Lyrik von Jan Volker Röhnert

fotoJan Volker Röhnert, Literaturwissenschaftler, Autor und Übersetzer, ist Heyne-Juniorprofessor für neuere und neueste Literatur in der technisch-wissenschaftlichen Welt am Institut für Germanistik an der TU Braunschweig.

Röhnert ist Autor mehrerer Gedichtbände (Autor der „Metropolen“ / Hanser 2007, „Notes from Sofia“ / Azur 2011, „Wolkenformeln“ / Edition Faust 2014 u.a.m. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN-Zentrum DE. Am 14. Oktober war er Gast bei unserem Literaturabend im Roten Saal des Braunschweiger Schlosses. Zwei seiner noch unveröffentlichten Gedichte,  die er während der Reise nach Czernowitz und Lemberg in der Ukraine geschrieben hat, dürfen wir exklusiv an dieser Stelle veröffentlichen.

Das Gedicht „Die Atlantiden, Lemberg“ können wir mit folgendem Zitat vorstellen:
„Lemberg, heute Lwiw, war bis 1918 die Hauptstadt der österreichischen Provinz Galizien. Diese „habsburgische Atlantis“ erstreckte sich zwischen Krakau und Lemberg. Bis heute, vor allem dank den Büchern Karl Emil Franzos, Joseph Roth, Bruno Schulz u. v .a. m, beflügelt sie die kollektive Erinnerung der Mitteleuropäer. Diese k. u. k.-Atlantis galt es auf der Reise zu entdecken.“ (Janusz Tycner, Zeit Reisen).

Das Gedicht „Ciconia nigra“ (Schwarzstorch, typisch für die Region Bukowina)  wird  Ihnen die wunderschöne Stadt Czernowitz näher bringen. Lesen Sie über Czernowitz in unserem Vereinsmagazin (siehe Link im vorigen Beitrag).

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Vereinsmagazin Heft 2

Vereinsjournal Heft 2

Heft 2

Literatur im Braunschweiger Schloss

Im Rahmen des internationalen Kulturprojektes „Paul Celan 100. Meridian des großen Meisters der deutschen Sprache: Czernowitz-Paris-Ewigkeit“ (Meridian Czernowitz) führten die bekannten Autoren aus der Ukraine und Deutschland  Prof. Dr. Jan Röhnert, Max Czollek, Andriy Lyubka und Igor Pomerantsev eine Diskussion über Paul Celan, seine Identität und die Bedeutung seiner Werke. Igor Pomerantsev, Autor und Journalist, moderierte, Evgenia Lopata, Leiterin der Literaturkorporation Meridian Czernowitz, dolmetschte aus dem Ukrainischen.

Die Referenten diskutierten kontrovers über die Rolle von Dichtung als der „Suche nach der eigenen Zunge“. Auch zum Thema „Celans Identität“ gab es keine einheitliche Meinung. Unbestritten nur, dass Paul Celan aus Czernowitz und „aus der deutschen Sprache“ kommt.

Wer also ist Paul Celan?

 

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Workshop zur Rolle der Zivilgesellschaft in EU und Ukraine

Alle Informationen auf der Workshop-Veranstaltungsseite

Schulprojekte fortgesetzt

Reisebericht Bernd Henn

Mit 10 Computerblöcken, Bildschirmen und weiterem Zubehör war mein Auto voll beladen, als ich am 15. September zusammen mit Michailo Tschirka in Richtung Galizien aufbrach. Erstes Ziel war die 11-klassige allgemeinbildende Schule in Rudno, einer ca. 6000 Seelen zählenden Gemeinde nahe Lemberg. Die Schule erhielt die technische Ausrüstung, nachdem sie ein Jahr zuvor schon einmal 10 komplette PC erhalten hatte.

Computerklasse in Rudno

Computerklasse in Rudno

Michailo und ich konnten uns am Ende des Ukraineaufenthalts davon überzeugen, dass die Geräte funktionsbereit und im Rahmen einer speziellen Informatikklasse mit dafür ausgebildeter Fachkraft sinnvoll eingesetzt wurden. Da in dieser Schule fast 1.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, stellt die Spende unseres Vereins, die wiederum durch externe Spender ermöglicht worden war, eine wertvolle Unterstützung der Bildungsarbeit dar.

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