Autor: Bernd Henn (Seite 1 von 9)

Partnerschaft mit Meridian Czernowitz gestartet!

Im Rahmen des Projektes  “Paul Celan 100. Meridian des großen Meisters der deutschen Sprache: Czernowitz-Paris-Ewigkeit” arbeitet Freie Ukraine Braunschweig e.V. mit der Internationalen Literarischen Korporation Meridian Czernowitz bzw. mit dem Paul-Celan-Literaturzentrum zusammen.

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Neue Erfahrungen

Maryna schreibt aus Kiew:

Eine absolut positive Erfahrung aus der Ukraine. Voller Begeisterung habe ich heute meinen neuen Pass in Kiew  abgeholt. Das staatliche Unternehmen „Dokument“ bietet einen sogenannten „Passport-Service“ an: 

https://ukraina.pasport.org.ua

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25 Computer für Schulen im Oblast Donezk und Luhansk geliefert!

Oblast Donezk – Rayon Volnovacha – Dorf Dmytrivka

Auf Initiative unseres Vereinsmitgliedes Sofia Samoylova hat Freie Ukraine Braunschweig eine größere Lieferung für Schulen im „Operationsgebiet der vereinten Kräfte“ OOS (früher ATO – Erläuterung zur Namensänderung siehe weiter unten) auf den Weg gebracht. In dieser von regelmäßigem Artilleriebeschuss geplagten Region ist die Ausstattung der Schulen teilweise katastrophal.

Der Verein hatte mit Hilfe der Familie Olijnik den Transport bis in die Westukraine organisiert. Von dort haben jetzt Mitarbeiter des Zentrums für zivil-militärische Zusammenarbeit und Sofia Samoylova die Computer in den Osten des Landes überführt. Die ersten Computer erhielt die Allgemeinbildende Schule im Dörfchen Dmytrivka, direkt neben der Bezirksstadt Volnovacha gelegen, die wiederum ca. 45 Km südlich von Donezk liegt.

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Projektarbeit und Workshops im Auftrag der Bundesregierung

Freie Ukraine Braunschweig wurde zu Veranstaltungen des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eingeladen.

Beide Organisationen arbeiten im Auftrag der Bundesregierung, das CIM in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit.

Maryna Galovska und Olga Olijnik haben den Verein auf den Workshops repräsentiert.

Das Centrum führt vielfältige Programme für Diaspora-Organisationen und einzelne zugewanderte Menschen, die ihre Herkunftsländer voranbringen möchten, durch. So kann man beispielsweise mit organisatorischer und finanzieller Unterstützung des CIM einige Wochen, und sogar bis zu 6 Monaten in der Ukraine arbeiten.

Die folgenden Links geben Einblicke in die Arbeit dieser öffentlich-rechtlichen Institutionen:

https://www.giz.de/en/worldwide/302.html

https://www.cimonline.de/de/html/index.html

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BS International 2018

Auch in diesem Jahr war  das Braunschweiger Kulturfestival für die internationalen Vereine trotz des nicht so sonnigen Wetters gut besucht. Unser Verein war wie immer mit einem eigenen Stand und einem  Angebot an typischen ukrainischen Speisen präsent.

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung 2017

Druck

Der  Abschlussbericht zur  Deutsch-Ukrainischen Jugendbegegnung in Ternopil und Czernowitz liegt nun in Form einer 44- seitigen Broschüre vor. Es gibt eine deutsche und  eine ukrainische Fassung , jeweils im  PDF-Format.

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung 2017

Німецько-українські зустрічі молоді

 

Da bebte das Haus der Kulturen

Die Fensterscheiben blieben zwar heil, aber so eine ausgelassene Stimmung hat das Haus der Kulturen schon lange nicht mehr erlebt. Acht junge Musiker aus Leipzig brachten den Saal zum Kochen. Dicht gedrängt vom Eingang bis zur kleinen Bühne standen die rund 150 Gäste eines Ukrainischen Abends, auf dem ihnen die BATIAR GANG mit toller Musik einheizte. Von Minute zu Minute steigerte sich der Bewegungsdrang der Zuhörer. Der „Balkan-Klesmer-Borschtsch-Ukrainian-Punk-Folk“ (Selbstbeschreibung der Band) brachte eine unglaubliche Stimmung in den Saal, der sich selbst einige der „älteren Herrschaften“ nicht entziehen konnten. Das Urteil war eindeutig: Diese Band möchten wir noch einmal in Braunschweig haben!

Anlass für diesen neuerlichen Ukrainischen Abend war die Präsentation des Videos von Sofia Samoylova über eine Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung zum Thema Umweltschutz im Westen der Ukraine (siehe nächsten Beitrag). Die teilnehmenden deutschen Studenten hatten etliche  Kommilitonen von der TU Braunschweig mobilisiert, so dass außer der ukrainischen Diaspora, den deutschen Mitgliedern von Partnerschaftsvereinen, auch viele neue und vor allem „junge“ Gesichter auf diesem Ukrainischen Abend vertreten waren. Sie quittierten Arbeit und Auftreten der Projektgruppe in den westukrainischen Städten Czernowitz und Ternopil in Sachen Umweltschutz mit großem Beifall, und insbesondere die Arbeit unserer Videofilmerin, die in hervorragender Weise gezeigt hat, was internationale Jugendbegegnung zu leisten vermag.

Großen Anteil am Gelingen des Abends hatten auch wieder unsere (weiblichen) Mitglieder des Vereins, die Borschtsch, Wareniki, Salo und Kuchen vorbereitet hatten. An den Bierfässern wurde pausenlos gezapft, am Getränkestand wirkten, wie auch bei der ganzen Vorbereitung und der notwendigen Aufräumaktion nach der Veranstaltung, die bekannten Aktivisten.

Und schließlich zu guter Letzt darf man nicht vergessen: Der entscheidende Beitrag kam von der Stiftung „Erinnerung – Verantwortung – Zukunft“, die unser Projekt insgesamt sehr unterstützt und im vollen Umfang finanziert hat.

 

Zhadan begeistert Zuhörer

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Maryna Galowska

Mehr als 100 Gäste hatten sich zur Lesung des Shootingstars der ukrainischen Schriftsteller, Serhij Zhadan im Haus der Kulturen eingefunden. Zhadan war einerseits Magnet für die ukrainische Community im Raum Süd-Ost-Niedersachsen und Hannover-Bremen, andererseits waren auch etliche literaturinteressierte Deutsche im Publikum. Die Gegenwartsliteratur Zhadans hat natürlich einen starken politischen Bezug zur aktuellen Situation in der Ukraine, was auch in der Diskussion mit dem Publikum zum Ausdruck kam.

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Lena Herberg

Maryna Galowska hatte die Gäste der gut dreistündigen und von ihr bestens organisierten Veranstaltung begrüßt, und Lena Herberg eröffnete den Abend mit Variationen am Klavier. Anschließend lasen Marita Lux von der Theatergruppe Salzgitter-Bad e.V. und Zhadan selbst seine Texte im Wechsel jeweils in Deutsch und Ukrainisch. Seine persönlichen Kommentierungen und Erklärungen zum schriftstellerischen Schaffen und sämtliche Beiträge der anschließenden Diskussion wurden von Eugenia Lopata, Geschäftsführerin der internationalen literarischen Kooperation Meridian Czernowitz, professionell übersetzt.

Zhadan fand auch in der halbstündigen Pause vor dem Auftritt der Band „Dalibude“, die sich diesmal ganz auf die Präsentation ukrainischer Songs vorbereitet hatte, keine Zeit zum Entspannen, bildeten sich doch Schlangen von Teilnehmern, die wie zu erwarten gewesen war zuvor erworbene Bücher vom Autor signieren lassen wollten. Es gab ukrainische Ausgaben, die der Schriftsteller selbst mitgebracht hatte, aber auch deutschsprachige Übersetzungen, für deren Bereitstellung unsere „Haus-Buchhandlung“ Benno Goeritz in Gestalt des Inhabers, Stefan Hallensleben, gesorgt hatte.

Der Rahmen wurde fast schon traditionsgemäß mit dem Angebot von Speisen abgerundet. Diesmal hatten unsere ukrainischen Frauen im Verein liebevoll „Häppchen“ passend zum Weinangebot zubereitet.

Bleibt festzustellen, dass nicht nur ein interessanter literarischer Abend stattgefunden hat, sondern auch viele neue Kontakte von deutschen wie ukrainischen Mitbürgern zum Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. geknüpft wurden. Vielfältige Stimmen sprachen von einer rundum gelungenen Veranstaltung, so auch Serhij Zhadan und Eugenia Lopata, aber auch Konsul Wasyl Maruschynets vom Generalkonsulat in Hamburg, den der Vereinsvorsitzende in der Veranstaltung begrüßt hatte.

Im Fußball heißt es seit dem Ausspruch von Sepp Herberger: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Für uns heißt es: „Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung“, denn am 10 November steigt im Haus der Kulturen schon die nächste Fete. Diesmal wird eine junge Band aus Leipzig den Saal mit schrägem Ukranian Punk-Folk zum rocken bringen. Vorher ist eine 20-minütige Filmdoku über unser letztes Jugendaustauschprojekt zum Thema „Umweltprobleme in der Westukraine“ angesagt. Für Stimmung wird auch das Fassbier sorgen und kulinarisch die klassischen ukrainischen Spezialitäten Wareniki, Salo u.a.m. Alle Freunde des Vereins sind schon jetzt aufgerufen für diesen Abend zu werben. Ein Plakat findet Ihr hier! (und die Datei für die weitere Verbreitung als PDF)

Batiar Gang

BATIAR_GANG (.pdf)

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