Autor: Maryna Galovska (Seite 1 von 3)

Meridian des großen Meisters der deutschen Sprache: Czernowitz-Paris-Ewigkeit

Bericht von Johann Trupp

Wer am Montag den 14.10.2019 um 19 Uhr im roten Saal im Residenzschloss in Braunschweig Platz genommen und auf der Bühne drei der gegenwärtig wichtigsten Autoren der Ukraine erblickt hat, die zum hundertsten Jubiläum von Paul Celan 2020 geladen haben, konnte nach etwa der Hälfte der vergangen Zeit missmutig den Eindruck gewonnen haben, die Herrschaften haben den Zweck der Veranstaltung aus den Augen verloren und den Jubilaren schlich und ergreifend vergessen, während sie nacheinander Auszüge aus ihren eigenen Büchern, Erzählungen, fast vergessenem und neu Verlegtem vortrugen. Dieser Eindruck konnte entstehen. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail oder wie in diesem Fall in der detaillierten Betrachtungsweise.

Deshalb zunächst einmal von Anfang an.

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Braunschweig International 2019

Bericht von Robert Glogowski

Unser Stand bei Braunschweig International war eine Augenweide, nicht nur der schön dekorierte Stand mit unseren Spezialitäten, sondern auch das Engagement und die Freude von unserem Team brachten Passanten und unserer Besucher zum lächeln. Auf der Bühne spielten Namen des Vereins die Band DaliBude und das Trio aus Lemberg.

Viele kamen an diesem sonnigen Tag und so konnten wir viele gute Gespräche führen, dazu eine Horilka und einen feinen Happen zum Essen.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Spender!

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Teilnehmer für internationales Jugendprojekt gesucht

Für das tolle Projekt unseres Partners Sonnenberg-Kreis e.V. „Speech as Art“ suchen wir Teilnehmer. Es stehen 10 Plätze für diese internationale Jugendbegegnung zur Verfügung. Das Projekt  startet am 15. Juli in St. Andreasberg im Harz:

15.07.-21.07.2019 Treffen in Deutschland: Internationales Haus Sonnenberg in St. Andreasberg im Harz (inklusive Exkursion nach Hannover)

29.07.-04.08.2019 Treffen in der Ukraine: Ternopil.

Tagungssprache: Englisch.

Sämtliche Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung werden durch das Projekt finanziert.

Die Teilnehmer zahlen insgesamt nur 135,00€ p.P. (für beide Treffen).

Anmelden bei Frau Carolin Ziese: c.ziese@sonnenberg-international.de Tel.: +49(0)5582 944 104

Das Format „Jugend debattiert“ erfreut sich nicht nur in Deutschland, sondern auch europa- und weltweit großer Beliebtheit. Im Rahmen des Projektes „Speech as Art“ werden ein Team aus der Ukraine und eines aus Deutschland zusammen  ein Trainingsprogram absolvieren. Dort werden somit die Fähigkeiten im Debattieren gefördert und der Einfluss der Sprache im Allgemeinen und der des Wortes im Besonderen deutlich gemacht. Dabei werden sowohl theoretische Inhalte zum Nutzen und Ablauf von Debatten als auch die dafür notwendigen praktischen Fähigkeiten, wie freie Rede und Argumentieren, angewendet und geübt, um final einen Debattierwettbewerb zu bestreiten. In Anlehnung daran wird die Brücke zum Themenaspekt Populismus geschlagen. Was sind die Intentionen populistischer Strategien auf politischer Ebene, wie werden sie sprachlich in Debatten umgesetzt und wie geht man mit ihnen um?

Das Projekt wird gefördert im Programm „MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).

Die Kunst des Übersetzens

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Bericht von Konrad Schöller und Taras Levchenko

Wie sehr das Thema Übersetzung bewegt, konnte man an einem Dienstagabend im Haus der Wissenschaft erleben. Der Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. hatte gemeinsam mit dem Sprachenzentrum der TU dazu eingeladen.

Ein schlechtes Werk durch die Übersetzung zu einem guten Buch zu machen, das sei nicht möglich. Sehr leicht hingegen aber sei es möglich, ein gutes Buch in der Übersetzung zu einem schlechten zu machen.

Mit dieser Feststellung begann Juri Durkot, ukrainischer Journalist und Übersetzer, seinen Abend, nach Eröffnungsworten des Leiters des Sprachenzentrums Dr. Andreas Hettiger und einer Passage aus dem Buch „Internat“ gelesen von Marita Lux.

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Nulllinie – Bilder aus dem Krieg. Fotografien von Sofia Samoylova

Vom 22. Februar bis 19. März  2019 fand im Haus des Bauordens Ludwigshafen eine Ausstellung von Sofia Samoylova mit Fotografien aus dem ukrainischen Kriegsgebiet statt.  Wir haben die Ausstellung besucht und sind herzlich von Sofia und Peter Runck, Geschäftsführer des Bauordens, empfangen worden.

ARD berichtete über die Ausstellung: „Bilder aus einem Krieg, über den wir in den Nachrichten immer wieder was hören. Der Krieg in der Ukraine. Seit 2014 bekämpfen sich dort unter anderem russische und ukrainische Soldaten. Die Fotos sind in einer Ausstellung in Ludwigshafen zu sehen.“.

Video (ARD-Mediathek)

Der Internationale Bauorden arbeitet eng mit dem Verein „Kinderhilfe Ukraine – Rhein-Neckar für Novograd-Volynskij“  zusammen.Der Bauorden organisiert in der Ukraine internationale Workcamps und unterstützt soziale und gemeinnützige Organisationen bei Renovierungsarbeiten.

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Informationsveranstaltung „Migration als Potenzial nutzen!“

Informationsveranstaltung „Was macht das Centrum für internationale Migration und Entwicklung? Migration als Potenzial nutzen!“ in Kooperation mit Haus der Kulturen Braunschweig e.V.  am 22. Februar 2019. An diesem Abend informiert das CIM über seine Programme:
https://www.cimonline.de
Unser Verein hat das Projekt „Wir starten das Projekt „Verletzungen überwinden – Ressourcen für die Zukunft gewinnen“ vorgestellt. Projektleiterin: Olga Olijnik.
http://freieukraine-braunschweig.de/wir-starten-das-projek…/

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Internationaler Tag der Muttersprache | 5 Jahre nach der Annexion der Krim

Wir haben einen ausführlichen Bericht über ukrainische Sprache in unserem Vereinsmagazin Vereinsmagazin veröffentlicht.

Heute schreiben wir über Krimtatarische Sprache und veröffentlichen wir ein Gedicht von Yunus Quandim „Ana tilim“ („Muttersprache“) auf Krimtatarisch und Deutsch zum internationalen Tag der Muttersprache.

Text: Roman Alieiev  Übersetzung: Hanno Meissner  Fotos: Anna Vyshnyak

Krimtatarisch ist eine der wenigen indigenen Sprachen in der Ukraine. Sie ist bereits seit dem frühen Mittelalter auf dem Territorium der heutigen Ukraine nachgewiesen und spiegelt sich bis heute in einer Vielzahl geografischer Namen wider, die von von Kiew (Kyiw) bis zur Krim reichen.
Aufgrund des systematischen Drucks ihre Träger, die Krimtataren, im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte, wird die Sprache von der Lingua Franca innerhalb des unabhängigen Staates des Krim-Khanates zu einer „stark gefährdeten“ Sprache gemäß der UNESCO-Klassifikation  umgewandelt.

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Wir starten das Projekt „Verletzungen überwinden – Ressourcen für die Zukunft gewinnen“

Wir starten ein grenzüberschreitendes Projekt  mit der Unterstützung  vom Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM). Mit diesem engagierten Projekt soll in der Ukraine ein nachhaltiges Versorgungsnetz aufgebaut werden, um traumatisierten Menschen bei der Bewältigung ihrer Kriegstraumatisierungen zu helfen.
Ermöglicht wird es durch die Initiative und Kooperation des Braunschweiger Vereins „Freie Ukraine Braunschweig e.V.“,  vertreten durch die Psychologin B.A. / Ehe- und Familienberaterin Olga Olijnik sowie die Sprachwissenschaftlerin Tanja Makarchuk als Projektleitung, mit dem Wolfsburger Institut Konzept Integrativer Methodik e.V., vertreten durch die Psychologin und Psychotherapeutin Reinhild Zenk, und der Universität Lemberg (Lwiw) in der Ukraine, vertreten durch Prof. Dr. Kateryna Ostrovska, Leiterin des Instituts für spezielle Pädagogik und Inklusion.

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