Kategorie: Hospitationen (Seite 1 von 3)

14 junge Ukrainerinnen und Ukrainer in Braunschweig

Sie studieren Deutsch, sie dienen an der Front, sie leisten Erste Hilfe, sie setzen sich als Flüchtlinge für ihre Landsleute ein. Fünf junge Männer und neun junge Frauen aus dem Westen der Ukraine und aus dem äußersten Osten kommen Anfang Oktober (29.9.-11.10.) nach Braunschweig und treffen hier auf junge Menschen, die in den verschiedensten Bereichen gesellschaftlich aktiv sind.

  1. Weiterlesen

Friedensmission Ukraine | Ein Beitrag des NDR

NDR 1 Niedersachsen berichtet in der Sendung „Unser Thema“ über das Thema Friedensmission Ukraine.

<…>

In Braunschweig haben Ukrainer und Deutsche den Verein „Freie Ukraine“ gegründet. Sie setzen auf Bildung und Aufklärung – hier wie dort. „Noch immer ist in der Ukraine die Haltung verbreitet, dass der Staat alles macht“, erklärt die Vorsitzende Maryna Galovska. „Dabei sollten schon die Kinder lernen, dass sie selbst etwas tun müssen, um ihr Land zu verändern.“

Quelle: NDR

 

Der NDR-1-Niedersachsen-Bericht zum Nachhören finden Sie unter:

https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast3050.html

 

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung 2017

Druck

Der  Abschlussbericht zur  Deutsch-Ukrainischen Jugendbegegnung in Ternopil und Czernowitz liegt nun in Form einer 44- seitigen Broschüre vor. Es gibt eine deutsche und  eine ukrainische Fassung , jeweils im  PDF-Format.

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung 2017

Німецько-українські зустрічі молоді

 

Da bebte das Haus der Kulturen

Die Fensterscheiben blieben zwar heil, aber so eine ausgelassene Stimmung hat das Haus der Kulturen schon lange nicht mehr erlebt. Acht junge Musiker aus Leipzig brachten den Saal zum Kochen. Dicht gedrängt vom Eingang bis zur kleinen Bühne standen die rund 150 Gäste eines Ukrainischen Abends, auf dem ihnen die BATIAR GANG mit toller Musik einheizte. Von Minute zu Minute steigerte sich der Bewegungsdrang der Zuhörer. Der „Balkan-Klesmer-Borschtsch-Ukrainian-Punk-Folk“ (Selbstbeschreibung der Band) brachte eine unglaubliche Stimmung in den Saal, der sich selbst einige der „älteren Herrschaften“ nicht entziehen konnten. Das Urteil war eindeutig: Diese Band möchten wir noch einmal in Braunschweig haben!

Anlass für diesen neuerlichen Ukrainischen Abend war die Präsentation des Videos von Sofia Samoylova über eine Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnung zum Thema Umweltschutz im Westen der Ukraine (siehe nächsten Beitrag). Die teilnehmenden deutschen Studenten hatten etliche  Kommilitonen von der TU Braunschweig mobilisiert, so dass außer der ukrainischen Diaspora, den deutschen Mitgliedern von Partnerschaftsvereinen, auch viele neue und vor allem „junge“ Gesichter auf diesem Ukrainischen Abend vertreten waren. Sie quittierten Arbeit und Auftreten der Projektgruppe in den westukrainischen Städten Czernowitz und Ternopil in Sachen Umweltschutz mit großem Beifall, und insbesondere die Arbeit unserer Videofilmerin, die in hervorragender Weise gezeigt hat, was internationale Jugendbegegnung zu leisten vermag.

Großen Anteil am Gelingen des Abends hatten auch wieder unsere (weiblichen) Mitglieder des Vereins, die Borschtsch, Wareniki, Salo und Kuchen vorbereitet hatten. An den Bierfässern wurde pausenlos gezapft, am Getränkestand wirkten, wie auch bei der ganzen Vorbereitung und der notwendigen Aufräumaktion nach der Veranstaltung, die bekannten Aktivisten.

Und schließlich zu guter Letzt darf man nicht vergessen: Der entscheidende Beitrag kam von der Stiftung „Erinnerung – Verantwortung – Zukunft“, die unser Projekt insgesamt sehr unterstützt und im vollen Umfang finanziert hat.

 

Reise- und Projektbericht

EVZ-Projekt zum Thema „Zivilgesellschaftliches Engagement für eine intakte Umwelt in der Westukraine“

Bericht vom Projektort Czernowitz

Reisebericht Denis

Denis Benkendorf

Medienberichte über das EVZ-Projekt in Ternopil (ukrainisch)

https://www.youtube.com/watch?v=GG2ayjIVGjA

https://www.youtube.com/watch?v=x-K1LKBwCdw&t=4s

https://www.youtube.com/watch?v=qg_U6PE8bK4

http://www.gazeta-misto.te.ua/ekologia/

Berichte über das EVZ-Projekt in Presse und Regionalfernsehen Czernowitz (ukrainisch)

http://promin.cv.ua/2017/07/28/bukovyna-poterpaie-vid-stykhiinykh-smittiezvalyshch.html

https://bukovyna.tv/ekologichni-problemy-bukovyny-ochyma-nimetskyh-ta-chernivetskyh-studentiv/

https://pogliad.ua/news/chernivtsi/v-chernivcyah-obgovorili-pro-zabrudnenist-richok-molnici-ta-klokuchki-340916#4

Купи сміття – звіт екологів, що відвідали Кіцмань (ВІДЕО)

 

„Agents of Change“ in Aktion

Ein Projekt der Stiftung „Erinnerung – Verantwortung – Zukunft“

DruckCDToolbox_rbs_logo_RGBAA_Office_Farbe_de

Für zwei Wochen hatten sich 10 Studenten und ein junger Umweltingenieur aus Braunschweig in die Westukraine aufgemacht, um sich dort gemeinsam mit 14 ukrainischen Studentinnen und Studenten über ökologische Fragen im Zusammenhang mit Müll und dessen Behandlung, bzw. „Entsorgung“ zu informieren und darüber eine öffentliche Präsentation für die Bevölkerung zu erstellen. Begleitet wurde das Projekt von Dozenten der ökologischen Fakultät an der Pädagogischen Universität Ternopil (Ihor Chebolda und Ivan Kaplun) und dem Hydrometeorologischen Institut an der Universität Czernowitz (Mykola Pasichnyk). Die Leitung in Czernowitz für die deutsche Seite lag bei unserem Mitglied Jaroslaw Makarchuk, die Gesamtleitung des Projekts hatte Bernd Henn.

Für fast alle deutschen Teilnehmer war dies ein erster Aufenthalt in der Ukraine und das Kennenlernen junger Menschen in einem fremden Land, eine erste Auseinandersetzung mit Kultur, Geschichte und aktueller Politik waren  das wichtigste Ziel dieser Reise. Über die inhaltliche Beschäftigung mit der Umweltproblematik sollte aber auch Unterstützung für die zivilgesellschaftliche Entwicklung in der Ukraine geleistet werden, Unterstützung für die „Agents of Change“.

Kinder - die Zukunft

Kinder – die Zukunft

Gemessen an der gemeinsam mit den ukrainischen Studentinnen und Studenten verbrachten Zeit – 5 Stunden Schlaf täglich soll nach Aussage eines deutschen Teilnehmers in den 14 Tagen das absolute Maximum gewesen sein – war das Projekt ein voller Erfolg. Aber auch die sachlichen Ergebnisse und die Präsentationen waren super! Je drei Fernsehteams in den beiden Projektorten interessierten sich für die Projektergebnisse und interviewten die Teilnehmer für die regionalen Abendnachrichten. In Czernowitz wurden der ukrainische Projektleiter, Mykola Pasichnyk, und Bernd Henn als Initiator des Projekts zu einem halbstündigen Interview in das Studio von Radio Bukowina gebeten.

Während die öffentliche Präsentation in Czernowitz ein wenig unter dem permanenten Dauerregen litt (es goss wie aus Eimern), machte der strahlende Sonnenschein am nächsten Tag in Ternopil alles wett. An der Präsentation der Fotos, Statistiken und Grafiken auf 3 Leinwänden entwickelten sich Diskussionen mit durchweg sehr interessierten Passanten. Ganz besonders aber machte den Kindern und Jugendlichen ein Spiel Spaß, das sich die Projektgruppe kurzfristig ausgedacht hatte. Sie sollten Fragen zum richtigen Umweltverhalten beantworten, in dem sie sich in das richtige auf dem Pflaster aufgemalte Kästchen stellten. Natürlich gab es Belohnungen in Form von Süßigkeiten. Ein Highlight waren auch die 500 Luftballons, die sowohl in Czernowitz als auch in Ternopil weggingen wie „warme Semmel“. Den ursprünglichen Plan jeweils 100 mit Helium gefüllte Ballons auf einmal in die Luft zu lassen, musste man fallen lassen, denn in Czernowitz waren sie durch den Regen nass geworden und somit zu schwer, aber trotz des Dauerregens kamen so viele Mütter mit Kindern zum Infostand, dass von den Luftballons keiner übrig blieb. Nicht anders war es in Ternopil. Man hätte 1.000 Luftballons loswerden können.

Druck

Ältere Beiträge

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen