Kategorie: Humanitäre Hilfe (Seite 2 von 2)

Flohmarkt

Am 5. Mai schlugen wir unseren Stand auf dem Flohmarkt Celler Straße in Braunschweig auf. Das war die erste derartige Aktion unseres Vereins und gleich ein Erfolg. Es wurden viele der explizit für diesen Zweck gespendeten Sachen verkauft, am Ende des Tages könnten wir die Nettoeinnahmen in Höhe von ca. 270 € verzeichnen! Und mit dem Wetter hatten wir ebenfalls ein Riesenglück. Die Erlöse werden ausschließlich für die Finanzierung der Hilfstransporte in die Ukraine verwendet. Einen herzlichen großen Dank an alle Spender aus Braunschweig und Salzgitter! Da wir bei weitem nicht alles zu verkaufen schafften, wird es weitere Wohltätigkeitsflohmarkttermine geben.

 

Hilfslieferung in die Ukraine am 07.04.2016

Am 7. April 2016  hat sich der Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. an einer Hilfslieferung in die Ukraine beteiligt. Die Initiatorin der Hilfslieferung, Irina Trufanova, hatte im Vorfeld Kontakt zu einer ukrainischen Hilfsorganisation aus Saporoshje aufgenommen.

Weiterlesen

Hilfstransport Lviv-Saporishija

von Guy Pietron

Hilfstransport_2016_03_24bAm 24.3. haben wir in Kooperation mit der Ukrainischen-Personalpfarrei aus Hannover einen LKW mit Hilfsgütern auf den Weg in die Ukraine gebracht. Die uns freundlicherweise von unserem Partnerschaftsverein Solotschiv aus Schöningen überlassenen Schulklassenmöbel (20 Tische/40 Stühle/4 Tafeln) werden an den Verein Santis und 30 Säcke mit Kleidung und 2 Rollstühle an das Aidcenter in Saporoshje übergeben. An einen Tierschutzverein in Lviv werden 5 Kartons mit Verbandsmaterial gesandt. Die Sachen werden erst in einem Lager einer befreundeten Organisation zwischengelagert und danach von dort nach Saporoshje abgeholt. Vielen Dank an Roman, der die Zolldokumente angefertigt hat und vielen Dank an Michael Tschirka der fachmännisch die Umladung der Sachen aus unserer Garage in den LKW unter tatkfäftiger Mithilfe der Fam. Oljinik bewerkstelligt hat.

 

Feuerwehr Ternopil

Zwei Führungskräfte der Feuerwehr aus Ternopil werden Anfang Dezember zu einer einwöchigen Hospitation bei der Braunschweiger Feuerwehr erwartet. Ebenfalls dabei sein wird der Einsatz-Notarzt. Die Gäste aus Ternopil werden die Arbeitsweise der hiesigen Einsatzkräfte kennenlernen.

Die Einladung wurde im Rahmen einer Versammlung zur Auszeichnung von verdienten Feuerwehrleuten dem Dienststellenleiter von einem Beauftragen unseres Vereins übergeben. Gleichzeitig erhielt die Zentrale einen Rechner zur Unterstützung der administrativen Arbeit.

Die Ternopiler Feuerwehr hat ihren Dank an unseren Verein in einem Video über die Feierstunde festgehalten (siehe nachstehenden Link).

Feuerwehr Ternopil

 

Computer FeuerwehrFeuerwehr Ternopil

 

 

Hilfe für Roman

Antje und Taras Levchenko

„Hilfe für kleinen Roman aus Pryluky / Ukraine“
wir sind mit dem Schicksal eines kleinen und schwer kranken Kindes aus Pryluky / Ukraine konfrontiert worden und können nun die Sache nicht einfach so an sich beruhen lassen. Bitte helft diesem kleinen Leben, die Gleichgültigkeit und den Tod zu überwinden!

Unser gemeinnütziger Verein FreiEUkraine Braunschweig e. V. startet einen offiziellen Spendenaufruf (vgl Kontodaten unten), um die Mittel für Romans Operation zu sammeln.

Roman ist ein elf Monate altes Baby, das seit dem Frühling tapfer um sein Überleben kämpft. Von seinen Eltern bereits im Kreissaal zurückgelassen und von den Pflegeeltern zurückgegeben, nach dem seine schreckliche Diagnose herauskam, befindet er sich nun im Kinderheim von Pryluky (Gebiet Tschernihiw).

Der kleine Roman hat einen großen Hirntumor, wurde bereits dreimal operiert (zweistufige Tumorresektion und ein Schunt), war im Komma und hat einen internen Hydrocephalus als Folge des Tumors. Sieben Monate lang wurde das Kind von einem Krankenhaus in das andere verlegt. Die Ärzte und die Kinderheimleitung haben ihn aufgegeben, denn es befindet sich ein Resttumor am Stammhirn und dieser wächst, langsam aber stetig. Von den Ärzten in der Ukraine wurde dieses Kind als nicht operabel eingestuft, das Baby ist infolge der OPs erblindet.

Aber der kleine Roman will leben, er kämpft und ist gierig nach Liebe, Zuwendung und menschliche Wärme, nach jeder OP rappelte er sich wie durch ein Wunder auf!

Einer der besten Kinder-Neurochirurgen Europas Prof. Dr. Memet Özek vom Istanbuler Klinikum Acıbadem Kozyatağı hat sich bereit erklärt, Roman zu operieren. Der erste Untersuchungstermin ist bereits am 27. Oktober 2015. Die Kosten der Operation belaufen sich auf insgesamt 64.000 USD (ohne Chemotherapie im Anschluss und ohne Reisekosten).

Per heute sind ca. 25 % der notwendigen Summe zusammengekommen und uns bleibt nicht zu viel Zeit. Die OP zeitlich zu verschieben, wäre ein harter Rückschlag für uns, denn der Tumor wächst und der Druck des Hirnwassers erhöht sich. Mit jedem Monat schwindet die Überlebenschance und erhöht sich die Wahrscheinlichkeit schwerer Folgeschäden, wenn die OP später durchgeführt wird.

Wir stehen mit der Kiewer Volontärin Katheryna Smyk (Vertreterin der Tschernowitzer Stiftung „Zukunft der Ukraine“), die das Kind betreut, eng im Kontakt. Ferner sind wir mit dem Klinikum in der Türkei im Kontakt. Außerdem liegen uns medizinische Unterlagen aus der Ukraine und der Türkei (Anamnese, MRT-Bericht etc.) vor. Diese können wir aus Datenschutzgründen nur auf Anfrage zur Verfügung stellen.
Weitere Fotos und Videos können in der folgenden Galerie angesehen werden:

https://cloud.gmx.net/ngcloud/external?locale=de&guestToken=6hWBNW5zR5iZxvm932EyqA&loginName=taras.levchenko@gmx.de#

Bei Bedarf stellen wir Ihnen sehr gern eine amtlich zugelassene Spendenbescheinigung aus.

Bitte verwenden Sie das rechts stehende Spendenkonto mit dem Verwendungszweck: Hilfe Roman

Ansprechpartner in Deutschland:
Antje und Taras Levchenko
+49 (0) 176 617 322 85
taras.levchenko@gmx.de

Spezialklinik

Tanja Makarchuk hat mit Andrij Kazachenko in Duderstadt gesprochen.

Andrij-und-Katja-Kazachenko-3

Andrij Kazachenko, selbstständiger Unternehmer aus der Stadt Berdytschiw, hat seinen Einberufungsbescheid am 20. März 2014 erhalten. Andrij erzählt: „Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Krieg. Ich wurde zunächst eingezogen, um eine Reservistenausbildung zu absolvieren. Diese Ausbildung sollte lediglich 10 Tage dauern. Aber im Anschluss daran, Anfang April, wurde meine Einheit an einen Truppenübungsplatz im Gebiet Mykolajiw verlegt. Es bestand die Gefahr eines Einmarsches russischer Truppen aus Transnistrien. Meine Einheit erhielt währenddessen keine besondere Ausbildung; hauptsächlich absolvierten wir Schießübungen mit einem Geschütz zur Panzerabwehr.

Weiterlesen

Hilfe für Ternopil

P1020593In dem Ternopiler Waisenhaus werden 130 Kinder und Jugendliche (Alter 4 – 17), davon 30 Behinderte, pädagogisch und medizinisch gut versorgt. An menschlicher Zuwendung fehlt es nicht, aber die technische Ausstattung ist veraltet und den älteren Kindern und Jugendlichen fehlt ein Computerraum mit entsprechender Hardware und Mobiliar. Über Spendenaktionen möchten wir gebrauchte Geräte und Möbel organisieren.

In der städtischen Kinderklinik Ternopil werden krebskranke Kinder betreut und gepflegt.

Der Personalschlüssel ist hoch, an Haushaltsgeräten und moderner Medizintechnik mangelt es jedoch. Die Ausstattung stammt teilweise noch aus der Sowjetzeit.

P1020564     P1020569

In dem Ternopiler Kinderheim werden Säuglinge und Kleinkinder bis zu fünf Jahren liebevoll betreut, aber für einen Kinderspielplatz im Freien fehlen die finanziellen Mittel.

P1020611Der Verein wird sich in nächster Zeit bemühen, gute gebrauchte Elektrogeräte als Sachspenden und finanzielle Mittel für die Unterstützung sozialer Einrichtungen in der Ukraine zu organisieren.

Anfang Mai besuchten wir eine Wache der Berufsfeuerwehr in Ternopil. Ternopil hat vier große Feuerwachen mit ca. 190 Feuerwehrleuten. Die technische Ausstattung bzw. Schutzausrüstung ist mangelhaft, wie uns der stellvertretende Kommandant erzählte. Die Feuerwehrkollegen tragen dadurch ein hohes Risiko bei ihren Brandeinsätzen. Wir haben den Kollegen aus Ternopil einen Austausch von jungen Feuerwehrleuten vorgeschlagen. Die Ternopiler Feuerwehrleute würden sich über Schutzausrüstung (auch gebraucht) sehr freuen; wir werden sehen, wie wir ihnen hier helfen können.

Wir arbeiten ehrenamtlich und freuen uns über jede Unterstützung durch Sachspenden für Flüchtlinge, Geldspenden, Sponsoring oder Mitgliedschaft   (5,- Euro pro Monat) in unserem Verein.

Juli 2015, Guy Pietron

Bettentransport (1) Bettentransport (2)

Im März 2015 haben wir 21 gebrauchte Krankenhausbetten des Klinikums Salzdahlumer Straße, zwei OP-Tische des HEH Leipzigerstraße sowie Verbandsmaterial der Berufsfeuerwehr Braunschweig als Spenden in die Ukraine geschickt.

Neuere Beiträge

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen