Auftaktveranstaltung „JobBrücke Braunschweig“

Am Freitag, den 21.08.2026 fand am frühen Nachmittag von 12 bis 15 Uhr im Haus der Vielfalt die Auftaktveranstaltung „JobBrücke Braunschweig – Chancen für Arbeitskräfte und Unternehmen“ statt. Hiermit wollte sich das Projekt ImpAkt einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Das ist auch gelungen: die Veranstaltung war sehr gut besucht, mehr als 100 Menschen nahmen daran teil. Das macht deutlich, wie groß das Interesse an Austausch, beruflichen Perspektiven und neuen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ist.

Das Projekt ImpAkt („Impulse geben – Aktivieren für den Arbeitsmarkt“) wird von verschiedenen Institutionen in Deutschland und Europa gefördert und vom amfn e.V. gemeinsam mit niedersächsischen Migrantenorganisationen umgesetzt, hier in Braunschweig durch den Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V.. Vertreten wird ImpAkt in Braunschweig durch die Koordinatorin des Projektes Valeriia Grygorieva, die auch die Organisatorin der Veranstaltung war und durch das Programm führte.

Zu den Gästen und Mitwirkenden gehörten wichtige Akteure aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Integration, Anerkennung und Wirtschaft. Die Stadt Braunschweig war durch den Ratsherrn Robert Glogowski vertreten. Er eröffnete als Schirmherr die Veranstaltung und richtete Grußworte der Stadt an die Anwesenden, in denen er die Bedeutung des Austauschs und der Zusammenarbeit für die berufliche Integration und die Vernetzung für die Stadt in Braunschweig unterstrich.

Als einer der Referenten gekommen war Robert Kierski von der Agentur für Arbeit. Er ist dort Teamleiter (Arbeitgeber-Service) und beschäftigt sich mit der Suche nach Lösungen für den Fachkräftemangel. Er behandelte ein wichtiges Thema, wie: Wie verändert sich der Arbeitsmarkt – und welche Rolle spielt Migration dabei? Es war ein sehr interessanter Bericht.

Auch das IQ-Netzwerk Niedersachsen war vertreten. IQ steht für „Integration durch Qualifizierung“. Frau Elena Sabuga, die Leiterin der Anerkennungsstelle des Netzwerks, stellte zunächst diese Anerkennungsstelle vor und informierte über Unterstützungsangebote und Möglichkeiten zur beruflichen Integration sowie über die Anerkennung ausländischer Berufs- und Bildungsabschlüsse.

Ein Grußwort sprach außerdem Igor Piroschik, der Vorsitzende des Vereins Freie Ukraine Braunschweig e.V.. Darin hob er die Bedeutung von Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung für Menschen mit internationaler Herkunft besonders hervor.

Das Projekt „ImpAkt“ wurde von Herrn Abdel-Karim Benkara vom amfn e.V. in Hannover vorgestellt, dem Leiter des Projektes ImpAkt. Die Teilnehmenden erhielten dabei Einblicke in die Ziele und Möglichkeiten des Projekts.

Nach einer kurzen Pause wurde die Veranstaltung besonders praxisorientiert durch Vertreterinnen und Vertreter von Personaldienstleistungsfirmen. Stefanie Fuhse, Unternehmensberaterin (senior consultant) der Zeitarbeitsfirma Randstad und der Unternehmensberater und Geschäftsführer Erkan Rast von der Unternehmensberatungs- und Personalvermittlungsfirma ER Rast standen den Teilnehmenden persönlich zur Verfügung. Des weiteren war Vanessa Schröter vom Hospiz am Hohen Tore anwesend, um über Arbeitsmöglichkeiten und über freie Stellen bei diesem potentiellen Arbeitgeber zu informieren. Bei all diesen Institutionen hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihre Lebensläufe zu präsentieren, konkrete Fragen zu stellen und direkt mit den Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.

Die Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung war offen, freundlich und wertschätzend. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, sich über berufliche Möglichkeiten zu informieren und erste konkrete Gespräche mit Unternehmen und Institutionen zu führen.

Die Auftaktveranstaltung war damit nicht nur der Start eines neuen Projekts, sondern der Beginn von vielen neuen Kontakten, Gesprächen und möglichen Kooperationen. Der große Zuspruch und die positive Resonanz zeigen, dass es einen wichtigen Bedarf an solchen Begegnungs- und Vernetzungsmöglichkeiten gibt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen teilnehmenden Institutionen, Unternehmen, Referentinnen und Referenten sowie bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse, ihre Offenheit und ihren Beitrag zu dieser gelungenen Veranstaltung.

Förderhinweis
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