Monat: Oktober 2015

Hilfe für Roman

Antje und Taras Levchenko

„Hilfe für kleinen Roman aus Pryluky / Ukraine“
wir sind mit dem Schicksal eines kleinen und schwer kranken Kindes aus Pryluky / Ukraine konfrontiert worden und können nun die Sache nicht einfach so an sich beruhen lassen. Bitte helft diesem kleinen Leben, die Gleichgültigkeit und den Tod zu überwinden!

Unser gemeinnütziger Verein FreiEUkraine Braunschweig e. V. startet einen offiziellen Spendenaufruf (vgl Kontodaten unten), um die Mittel für Romans Operation zu sammeln.

Roman ist ein elf Monate altes Baby, das seit dem Frühling tapfer um sein Überleben kämpft. Von seinen Eltern bereits im Kreissaal zurückgelassen und von den Pflegeeltern zurückgegeben, nach dem seine schreckliche Diagnose herauskam, befindet er sich nun im Kinderheim von Pryluky (Gebiet Tschernihiw).

Der kleine Roman hat einen großen Hirntumor, wurde bereits dreimal operiert (zweistufige Tumorresektion und ein Schunt), war im Komma und hat einen internen Hydrocephalus als Folge des Tumors. Sieben Monate lang wurde das Kind von einem Krankenhaus in das andere verlegt. Die Ärzte und die Kinderheimleitung haben ihn aufgegeben, denn es befindet sich ein Resttumor am Stammhirn und dieser wächst, langsam aber stetig. Von den Ärzten in der Ukraine wurde dieses Kind als nicht operabel eingestuft, das Baby ist infolge der OPs erblindet.

Aber der kleine Roman will leben, er kämpft und ist gierig nach Liebe, Zuwendung und menschliche Wärme, nach jeder OP rappelte er sich wie durch ein Wunder auf!

Einer der besten Kinder-Neurochirurgen Europas Prof. Dr. Memet Özek vom Istanbuler Klinikum Acıbadem Kozyatağı hat sich bereit erklärt, Roman zu operieren. Der erste Untersuchungstermin ist bereits am 27. Oktober 2015. Die Kosten der Operation belaufen sich auf insgesamt 64.000 USD (ohne Chemotherapie im Anschluss und ohne Reisekosten).

Per heute sind ca. 25 % der notwendigen Summe zusammengekommen und uns bleibt nicht zu viel Zeit. Die OP zeitlich zu verschieben, wäre ein harter Rückschlag für uns, denn der Tumor wächst und der Druck des Hirnwassers erhöht sich. Mit jedem Monat schwindet die Überlebenschance und erhöht sich die Wahrscheinlichkeit schwerer Folgeschäden, wenn die OP später durchgeführt wird.

Wir stehen mit der Kiewer Volontärin Katheryna Smyk (Vertreterin der Tschernowitzer Stiftung „Zukunft der Ukraine“), die das Kind betreut, eng im Kontakt. Ferner sind wir mit dem Klinikum in der Türkei im Kontakt. Außerdem liegen uns medizinische Unterlagen aus der Ukraine und der Türkei (Anamnese, MRT-Bericht etc.) vor. Diese können wir aus Datenschutzgründen nur auf Anfrage zur Verfügung stellen.
Weitere Fotos und Videos können in der folgenden Galerie angesehen werden:

https://cloud.gmx.net/ngcloud/external?locale=de&guestToken=6hWBNW5zR5iZxvm932EyqA&loginName=taras.levchenko@gmx.de#

Bei Bedarf stellen wir Ihnen sehr gern eine amtlich zugelassene Spendenbescheinigung aus.

Bitte verwenden Sie das rechts stehende Spendenkonto mit dem Verwendungszweck: Hilfe Roman

Ansprechpartner in Deutschland:
Antje und Taras Levchenko
+49 (0) 176 617 322 85
taras.levchenko@gmx.de

Verein unterstützt Deutsch-Studium

von Bernd Henn

Bei dem Besuch der Delegation des Vereins in Ternopil im Mai diesen Jahres, wurde mit der Germanistischen Fakultät verabredet, dass ein deutscher “Muttersprachler” Seminare an der Pädagogischen Hochschule durchführt. Inhaltlich standen Sprachpraxis, Landeskunde, Phonetik und Deutsche Sprachgeschichte auf dem Seminarplan. Gewünschte Themen waren:

  • Schulsystem in Deutschland – PISA und die Folgen / Klassenfahrten
  • Föderalismus in der Bundesrepublik
  • Sprachgeschichte vom Althochdeutschen bis zur Neuzeit
  • Praktische Phonetik
  • Wie denken Ausländer über Deutsche und ihre Lebensgewohnheiten
  • Lebensformen, Kinder und Beruf
  • Generationen und ihr Zusammenleben in Deutschland
  • Arbeit im Wandel – Leistungsdruck
  • Hartz IV und Langzeitarbeitslose

Als weitere Aktivität wurde eine Lehrerfortbildung in einem Landkreis organisiert. Für uns Deutsche ist überraschend, dass hier ab der ersten Klasse in der Grundschule Englisch oder Deutsch als Fremdsprache gelehrt wird. Ab der fünften Schulklasse kommt die jeweils andere Sprache als zweite Fremdsprache hinzu.

Im Kreis Kosowa (etwa 40.000 Einwohner / ausschließlich ländlich strukturiert) lernen ca. 600 Schülerinnen und Schüler ab der ersten Klasse Deutsch. Das sind hochgerechnet auf das Gebiet von Ternopil wahrscheinlich mehr als 15.000.

Der Trend zur englischen Sprache als erstes Fach nimmt zwar zu, aber die Germanistische Fakultät an der Hochschule kämpft für die Erhaltung der deutschen Sprache als eine der Basissprachen an der Grundschule.