Braunschweiger Schoduvel

Am Sonntag, den 15. Februar 2026 fand in Braunschweig der 48. „Schoduvel“ statt. Mit über 130 Motivwagen, mehr als 5000 Teilnehmern und einer Länge von etwa fünf Kilometern schlängelte sich der Braunschweiger Umzug als größter Karnevalsumzug Norddeutschlands durch die Stadt.

Gleich geht es los

Der Begriff Schoduvel wird bereits im Jahr 1293 im Braunschweiger Stadtbuch erwähnt. Die Tradition des Braunschweiger Karnevals ist also über 700 Jahre alt. Der Begriff bezeichnet den vorchristlichen Brauch, die bösen Mächte des Winters – Kälte, Tod und Gefahr – zu verscheuchen. „Scho“ bedeutet verscheuchen und „duvel“ steht für den Teufel, für die bösen Mächte.

Unser Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. war auch dieses Jahr – bereits zum vierten Mal – mit einem eigenen Wagen dabei. Unterstützt wurden wir von unseren Freunden des Karneval-Vereins die Freibeuter mit ihrem Präsidenten Robert Glogowski. Durch unsere Teilnahme wolletn wir uns auch dieses Jahr wieder bei der Braunschweiger Bevölkerung für die Hilfe und Unterstützung bedanken. Unser Wagen zeigte als Motiv „Wärme und Frieden für Euch“ und war als Wunsch sowohl an unsere deutschen Freunde als auch an die Menschen in der Ukraine gerichtet. Wir waren mit einer fröhlichen und auch farbenfrohen Gruppe präsent, der während des Umzugs viel Sympathie entgegengebracht wurde.

Der Umzug startete um 12:40 Uhr beim Europaplatz und bewegte sich in einem Rundkurs durch die Stadt, um dann Stunden später wieder nahe des Startpunktes bei der Volkswagenhalle anzukommen, wo die Abschlussparty stattfand.

Am Altstadtmarkt hatte das gemeinsame Team des Norddeutschen Fernsehens (N3) und Radio Bremen eine kleines Studio mit Kamerateams und zwei Kommentatoren (Britta von Lucke und André Ehlers) für eine Live-Übertragung eingerichtet. Der folgende kurze Ausschnitt zeigt den Vorbeizug unseres Motivswagens beim Kommentatorenplatz.

Die komplette Übertragung ist in der ARD-Mediathek abrufbar unter dem Link N3-Fernsehen: Karneval in Braunschweig

Begleitet wurde der Umzug auch von der Braunschweiger Zeitung. Diese berichtete in einem über vierstündigem Livestream über den Schoduvel mit einer Übertragungskamera am Bohlweg, mehreren Reporter- und Kamerateams z.B. an der Theodor-Heuss-Straße und dem Kommentatorenteam Lukas Mauri und Henning Noske im Verlagshaus. Hier heraus seien zwei Ausschnitte gezeigt:

  1. Zu Beginn der Live-Übertragung schwenkte die Kamera an der Theodor-Heuss-Straße über die startbereiten Motivwagen und zeigte dabei auch den Wagen unseres Vereins Freie Ukraine Braunschweig. Das veranlasste den Kommentator Henning Noske, den Zuschauern etwas über unseren Verein, den Aufruf des Generalkonsulats in Hamburg und die aktuell furchtbare Lage in der Ukraine zu erzählen.
  2. Im zweiten Ausschnitt wird der Vorbeizug der Freibeuter und des Wagens der Freien Ukraine Braunschweig am Bohlweg gezeigt mit den Kommentaren aus dem Studio.

Der komplette Livestream wurde später auf YouTube eingestellt, abrufbar unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=MxOUulLmJDE 

Abschließend einige Impressionen vom Schoduvel aus der Sicht der Teilnehmer der Freien Ukraine Braunschweig als Fotogalerie:

Teilen | Поділитися