Musikalische Perlen im Landesmuseum: Benefizkonzert für Kinder in der Ostukraine

Bericht und Fotos von Konrad Schöller

In einem Lied von Hermann van Veen träumt ein Kind „niemand würde reich geboren, und niemand würde arm“, wenn es nur zaubern könnte. In Mitteleuropa erleben wir seit sieben Jahrzehnten das Geschenk friedlichen Zusammenlebens, ohne bewaffnete Konflikte, wir sind reich – an Frieden. Zaubern vermögen wir nicht, aber aus unserer vergleichsweise heilen Welt dürfen wir etwas abgeben.

Am Rande des Braunschweiger Weihnachtsmarkts fand sich am 5. Dezember eine Veranstaltung mit einem weihnachtlich großen Herzen und dem Blick für die kleinsten Betroffenen eines fast verdrängten Konflikts statt, für die Kinder in Saporischja und Wolnowacha. Zu unserer Freude konnten wir das Braunschweigische Landesmuseum als Mitveranstalter gewinnen, welches  den Salon zu Verfügung stellte.

Beim Konzert der Band DaliBude im Vieweg-Salon im Braunschweigischen Landesmuseum konnten die Besucher gleichermaßen musikalisch und wie kulinarisch genießen. Neben einem reichen und vielseitigen musikalischen Programm gab es kunstvolle Torten, köstlichen Kuchen und feines Gebäck. Und so war die Stimmung ausgelassen und heiter. Weiterlesen

Deutsch-Ukrainischen Historikerkomission in Braunschweig

Am 4.12.2018 hielt Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (LMU München), der Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Historikerkomission, den Vortrag zum Thema „Deutsche Besatzungsherrschaft in der Ukraine im Zweiten Weltkrieg“ im Haus der Wissenschaft.

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Quo vadis – Ukraino?

Wahlrechtsreformen und Wahlen 2019 – Justizreformen und Korruptionsbekämpfung – Entwicklung der Zivilgesellschaft

Über diese Themen diskutierten Mitglieder und Gäste unseres Vereins mit der Vorsitzenden des Vereins „Internationales Haus Sonnenberg“ in St. Andreasberg. Viola von Cramon ist nicht nur ausgewiesene Ukrainekennerin und engagierte Unterstützerin der Ukraine, sondern sie kandidiert auch im Mai nächsten Jahres zur Europawahl auf der Liste von Bündnis 90 / Die Grünen.

Das Themenspektrum umfasste alle wunden Punkte, an denen die Ukrainer in der deutschen Diaspora mitleiden und die auch den deutschen Mitstreitern auf der Seele brennen. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf europäischem Niveau sind die wichtigsten Zielsetzungen für eine Entwicklung des Landes in eine erfolgreiche Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger.

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Weihnachts-Benefizkonzert und Spendenaktion

Weihnachts-Benefizkonzert DALIBUDE mit internationalen Liedern im Braunschweigischen Landesmuseum

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Beginn  19:00 Uhr

Die Band DALIBUDE begeistert ihr Publikum mit Liedern traditionell ukrainischer Musik sowie mit Chansons aus vielen europäischen Ländern. Sie spielt und singt auf Ukrainisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Englisch und Russisch. Ob ausgelassen, leise, mitreißend, tanzbar. Dalibude füllt den Saal.

Der Eintritt ist frei! Es werden Spenden und Postkarten für ein Kinderkrankenhaus in der Ostukraine gesammelt.

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Lyrik von Jan Volker Röhnert

fotoJan Volker Röhnert, Literaturwissenschaftler, Autor und Übersetzer, ist Heyne-Juniorprofessor für neuere und neueste Literatur in der technisch-wissenschaftlichen Welt am Institut für Germanistik an der TU Braunschweig.

Röhnert ist Autor mehrerer Gedichtbände (Autor der „Metropolen“ / Hanser 2007, „Notes from Sofia“ / Azur 2011, „Wolkenformeln“ / Edition Faust 2014 u.a.m. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN-Zentrum DE. Am 14. Oktober war er Gast bei unserem Literaturabend im Roten Saal des Braunschweiger Schlosses. Zwei seiner noch unveröffentlichten Gedichte,  die er während der Reise nach Czernowitz und Lemberg in der Ukraine geschrieben hat, dürfen wir exklusiv an dieser Stelle veröffentlichen.

Das Gedicht „Die Atlantiden, Lemberg“ können wir mit folgendem Zitat vorstellen:
„Lemberg, heute Lwiw, war bis 1918 die Hauptstadt der österreichischen Provinz Galizien. Diese „habsburgische Atlantis“ erstreckte sich zwischen Krakau und Lemberg. Bis heute, vor allem dank den Büchern Karl Emil Franzos, Joseph Roth, Bruno Schulz u. v .a. m, beflügelt sie die kollektive Erinnerung der Mitteleuropäer. Diese k. u. k.-Atlantis galt es auf der Reise zu entdecken.“ (Janusz Tycner, Zeit Reisen).

Das Gedicht „Ciconia nigra“ (Schwarzstorch, typisch für die Region Bukowina)  wird  Ihnen die wunderschöne Stadt Czernowitz näher bringen. Lesen Sie über Czernowitz in unserem Vereinsmagazin (siehe Link im vorigen Beitrag).

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Vereinsmagazin Heft 2

Vereinsjournal Heft 2

Heft 2

Literatur im Braunschweiger Schloss

Im Rahmen des internationalen Kulturprojektes „Paul Celan 100. Meridian des großen Meisters der deutschen Sprache: Czernowitz-Paris-Ewigkeit“ (Meridian Czernowitz) führten die bekannten Autoren aus der Ukraine und Deutschland  Prof. Dr. Jan Röhnert, Max Czollek, Andriy Lyubka und Igor Pomerantsev eine Diskussion über Paul Celan, seine Identität und die Bedeutung seiner Werke. Igor Pomerantsev, Autor und Journalist, moderierte, Evgenia Lopata, Leiterin der Literaturkorporation Meridian Czernowitz, dolmetschte aus dem Ukrainischen.

Die Referenten diskutierten kontrovers über die Rolle von Dichtung als der „Suche nach der eigenen Zunge“. Auch zum Thema „Celans Identität“ gab es keine einheitliche Meinung. Unbestritten nur, dass Paul Celan aus Czernowitz und „aus der deutschen Sprache“ kommt.

Wer also ist Paul Celan?

 

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Workshop zur Rolle der Zivilgesellschaft in EU und Ukraine

Alle Informationen auf der Workshop-Veranstaltungsseite

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