14 junge Ukrainerinnen und Ukrainer in Braunschweig

Sie studieren Deutsch, sie dienen an der Front, sie leisten Erste Hilfe, sie setzen sich als Flüchtlinge für ihre Landsleute ein. Fünf junge Männer und neun junge Frauen aus dem Westen der Ukraine und aus dem äußersten Osten kommen Anfang Oktober (29.9.-11.10.) nach Braunschweig und treffen hier auf junge Menschen, die in den verschiedensten Bereichen gesellschaftlich aktiv sind.

Der 14-tägige Aufenthalt soll den jungen Ukrainer*Innen einen Einblick in die hiesigen zivilgesellschaftlichen Strukturen geben, sie mit politischen und sozialen Bewegungen, Bürgerinitiativen und Selbsthilfegruppen bekanntmachen.

Im Vordergrund steht aber auch, dass sie mit ihren „Partnern“ in Braunschweig Spaß haben, aktiv den „Lifestyle“ der Jugend erkunden, sei es in der Disco, beim Sport oder anderswo.

Wir suchen noch weitere Partnerorganisation, die an der Jugendbegegnung mitwirken wollen, indem sie ihre Organisation / Gruppe präsentieren und möglicherweise einen Tag / Nachmittag / Abend mitgestalten. Die Ukrainer*Innen sollen etwas über die Ziele, Arbeitsweise und Organisationsstrukturen usw. erfahren. Denn das ist das Projektziel: Anregungen geben für zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich möglicherweise auch in der ukrainischen Heimat realisieren lassen.

Und hier stellen wir einen Teil der ukrainischen Gruppe vor:

Natalia, Jana und Nasar sind 3 von insgesamt 7 Deutsch-Student*Innen aus Ternopil in der West-Ukraine.

 

Andrij (Soldat), Alina (Tierärztin), Elvir (Aktivist für die Rechte der Krimtataren) und noch je zwei junge Frauen und Männer kommen aus der Ostukraine. Sie alle sind von der russischen Invasion im Osten ihres Landes, bzw auf der Krim betroffen.

Ansprechpartner für Interessenten an diesem Projekt ist: Marian

Marian Präger

Mail: praeger83@web.de

Phone: 01520 4813 627

Braunschweig International 2019

Bericht von Robert Glogowski

Unser Stand bei Braunschweig International war eine Augenweide, nicht nur der schön dekorierte Stand mit unseren Spezialitäten, sondern auch das Engagement und die Freude von unserem Team brachten Passanten und unserer Besucher zum lächeln. Auf der Bühne spielten Namen des Vereins die Band DaliBude und das Trio aus Lemberg.

Viele kamen an diesem sonnigen Tag und so konnten wir viele gute Gespräche führen, dazu eine Horilka und einen feinen Happen zum Essen.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Spender!

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Ukrainischer Botschafter zu Besuch in Braunschweig

Am 22. Mai 2019 besuchte Dr. Andrij Melnyk, Botschafter der Ukraine, auf Einladung von Herrn Carsten Müller (MdB) die Stadt Braunschweig.

Im Rahmen des Besuches fand in den Räumlichkeiten der CDU Braunschweig auch ein Treffen mit unserem Verein Freie Ukraine Braunschweig statt. Es war eine sehr gute Gelegenheit, unseren Verein vorzustellen und einige unsere Aktivitäten zu präsentieren.

Wir bedanken uns für die Einladung und hoffen auf Unterstützung für unsere zukünftigen Projekte sowohl in Braunschweig als auch in der Ukraine.

Am Nachmittag hat Herr Melnyk auf dem Ausländerfriedhof Blumen am ukrainischen Denkmal niedergelegt. Dort wurden die in den 40er Jahren  im Braunschweiger Land zu Tode gekommenen ukrainischen Zwangsarbeiter und Flüchtlinge vor dem stalinistischen Sowjetsystem  bestattet.

Der Botschafter nahm sich anschließend noch viel Zeit für ein Gespräch mit den Vereinsmitgliedern in der Gedenkstätte Friedenskapelle.

Wir wünschen Herrn Melnyk für seine Arbeit im Interesse der Ukraine weiterhin viel Erfolg!

Vereinsmagazin Heft 3

Unser Heft 3 des Vereinsmagazins ist erschienen:

Titel Vereinsjournal 3

Medizinische Geräte für die Ostukraine

Am 24. und 25. April konnten wir wieder einmal wertvolles medizinisches Gerät für die Ostukraine zur Auslieferung bringen. Ein Röntgengerät, ein Ultraschallgerät, ein mobiles Beatmungsgerät, sowie diverse andere klinische Geräte und Materialien, Kleider, 10 PC und Monitore, 2 Drucker, etliche Feuerwehrhelme und anderes mehr, wurden an den Volontär Wassilij und einen ärztlichen Begleiter aus dem ostukrainischen Regionalzentrum Saporischja übergeben. Organisiert und koordiniert wurde die Aktion von unseren Vorstandsmitgliedern Guy Pietron und Ihor Piroschik.

Teilnehmer für internationales Jugendprojekt gesucht

Für das tolle Projekt unseres Partners Sonnenberg-Kreis e.V. „Speech as Art“ suchen wir Teilnehmer. Es stehen 10 Plätze für diese internationale Jugendbegegnung zur Verfügung. Das Projekt  startet am 15. Juli in St. Andreasberg im Harz:

15.07.-21.07.2019 Treffen in Deutschland: Internationales Haus Sonnenberg in St. Andreasberg im Harz (inklusive Exkursion nach Hannover)

29.07.-04.08.2019 Treffen in der Ukraine: Ternopil.

Tagungssprache: Englisch.

Sämtliche Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung werden durch das Projekt finanziert.

Die Teilnehmer zahlen insgesamt nur 135,00€ p.P. (für beide Treffen).

Anmelden bei Frau Carolin Ziese: c.ziese@sonnenberg-international.de Tel.: +49(0)5582 944 104

Das Format „Jugend debattiert“ erfreut sich nicht nur in Deutschland, sondern auch europa- und weltweit großer Beliebtheit. Im Rahmen des Projektes „Speech as Art“ werden ein Team aus der Ukraine und eines aus Deutschland zusammen  ein Trainingsprogram absolvieren. Dort werden somit die Fähigkeiten im Debattieren gefördert und der Einfluss der Sprache im Allgemeinen und der des Wortes im Besonderen deutlich gemacht. Dabei werden sowohl theoretische Inhalte zum Nutzen und Ablauf von Debatten als auch die dafür notwendigen praktischen Fähigkeiten, wie freie Rede und Argumentieren, angewendet und geübt, um final einen Debattierwettbewerb zu bestreiten. In Anlehnung daran wird die Brücke zum Themenaspekt Populismus geschlagen. Was sind die Intentionen populistischer Strategien auf politischer Ebene, wie werden sie sprachlich in Debatten umgesetzt und wie geht man mit ihnen um?

Das Projekt wird gefördert im Programm „MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).

Die Kunst des Übersetzens

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Bericht von Konrad Schöller und Taras Levchenko

Wie sehr das Thema Übersetzung bewegt, konnte man an einem Dienstagabend im Haus der Wissenschaft erleben. Der Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. hatte gemeinsam mit dem Sprachenzentrum der TU dazu eingeladen.

Ein schlechtes Werk durch die Übersetzung zu einem guten Buch zu machen, das sei nicht möglich. Sehr leicht hingegen aber sei es möglich, ein gutes Buch in der Übersetzung zu einem schlechten zu machen.

Mit dieser Feststellung begann Juri Durkot, ukrainischer Journalist und Übersetzer, seinen Abend, nach Eröffnungsworten des Leiters des Sprachenzentrums Dr. Andreas Hettiger und einer Passage aus dem Buch „Internat“ gelesen von Marita Lux.

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Nulllinie – Bilder aus dem Krieg. Fotografien von Sofia Samoylova

Vom 22. Februar bis 19. März  2019 fand im Haus des Bauordens Ludwigshafen eine Ausstellung von Sofia Samoylova mit Fotografien aus dem ukrainischen Kriegsgebiet statt.  Wir haben die Ausstellung besucht und sind herzlich von Sofia und Peter Runck, Geschäftsführer des Bauordens, empfangen worden.

ARD berichtete über die Ausstellung: „Bilder aus einem Krieg, über den wir in den Nachrichten immer wieder was hören. Der Krieg in der Ukraine. Seit 2014 bekämpfen sich dort unter anderem russische und ukrainische Soldaten. Die Fotos sind in einer Ausstellung in Ludwigshafen zu sehen.“.

Video (ARD-Mediathek)

Der Internationale Bauorden arbeitet eng mit dem Verein „Kinderhilfe Ukraine – Rhein-Neckar für Novograd-Volynskij“  zusammen.Der Bauorden organisiert in der Ukraine internationale Workcamps und unterstützt soziale und gemeinnützige Organisationen bei Renovierungsarbeiten.

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