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Serhij Zhadan in Hannover

Serhij Zhadan, einer der bedeutendsten ukrainischen Schriftsteller, Dichter und Musiker las in Hannover im Rahmen des internationalen Kulturprojekts „Paul Celan 100. Meridian des großen Meisters der deutschen Sprache: Czernowitz-Paris-Ewigkeit„. Die Veranstaltung fand am 30. September 2018 im Theodeor-Lessing-Saal der Volkshochschule Hannover statt.

Die Veranstaltung war mit ca. 80 Teilnehmern gut besucht: Gäste aus Hannover, Braunschweig und Umgebung nahmen an der Veranstaltung teil, konnten mit dem Autor diskutieren und u. a. seine Bücher erwerben. Serhij Zhadan hat einen Monolog über Paul Celan geführt und uns seine neuesten Werke (Roman „Internat“, Gedichte aus dem Lyrikband „Die Antenne“) vorgestellt.

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Lesung mit Serhij Zhadan

Zhadan begeistert Zuhörer

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Maryna Galowska

Mehr als 100 Gäste hatten sich zur Lesung des Shootingstars der ukrainischen Schriftsteller, Serhij Zhadan im Haus der Kulturen eingefunden. Zhadan war einerseits Magnet für die ukrainische Community im Raum Süd-Ost-Niedersachsen und Hannover-Bremen, andererseits waren auch etliche literaturinteressierte Deutsche im Publikum. Die Gegenwartsliteratur Zhadans hat natürlich einen starken politischen Bezug zur aktuellen Situation in der Ukraine, was auch in der Diskussion mit dem Publikum zum Ausdruck kam.

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Lena Herberg

Maryna Galowska hatte die Gäste der gut dreistündigen und von ihr bestens organisierten Veranstaltung begrüßt, und Lena Herberg eröffnete den Abend mit Variationen am Klavier. Anschließend lasen Marita Lux von der Theatergruppe Salzgitter-Bad e.V. und Zhadan selbst seine Texte im Wechsel jeweils in Deutsch und Ukrainisch. Seine persönlichen Kommentierungen und Erklärungen zum schriftstellerischen Schaffen und sämtliche Beiträge der anschließenden Diskussion wurden von Eugenia Lopata, Geschäftsführerin der internationalen literarischen Kooperation Meridian Czernowitz, professionell übersetzt.

Zhadan fand auch in der halbstündigen Pause vor dem Auftritt der Band „Dalibude“, die sich diesmal ganz auf die Präsentation ukrainischer Songs vorbereitet hatte, keine Zeit zum Entspannen, bildeten sich doch Schlangen von Teilnehmern, die wie zu erwarten gewesen war zuvor erworbene Bücher vom Autor signieren lassen wollten. Es gab ukrainische Ausgaben, die der Schriftsteller selbst mitgebracht hatte, aber auch deutschsprachige Übersetzungen, für deren Bereitstellung unsere „Haus-Buchhandlung“ Benno Goeritz in Gestalt des Inhabers, Stefan Hallensleben, gesorgt hatte.

Der Rahmen wurde fast schon traditionsgemäß mit dem Angebot von Speisen abgerundet. Diesmal hatten unsere ukrainischen Frauen im Verein liebevoll „Häppchen“ passend zum Weinangebot zubereitet.

Bleibt festzustellen, dass nicht nur ein interessanter literarischer Abend stattgefunden hat, sondern auch viele neue Kontakte von deutschen wie ukrainischen Mitbürgern zum Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. geknüpft wurden. Vielfältige Stimmen sprachen von einer rundum gelungenen Veranstaltung, so auch Serhij Zhadan und Eugenia Lopata, aber auch Konsul Wasyl Maruschynets vom Generalkonsulat in Hamburg, den der Vereinsvorsitzende in der Veranstaltung begrüßt hatte.

Im Fußball heißt es seit dem Ausspruch von Sepp Herberger: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Für uns heißt es: „Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung“, denn am 10 November steigt im Haus der Kulturen schon die nächste Fete. Diesmal wird eine junge Band aus Leipzig den Saal mit schrägem Ukranian Punk-Folk zum rocken bringen. Vorher ist eine 20-minütige Filmdoku über unser letztes Jugendaustauschprojekt zum Thema „Umweltprobleme in der Westukraine“ angesagt. Für Stimmung wird auch das Fassbier sorgen und kulinarisch die klassischen ukrainischen Spezialitäten Wareniki, Salo u.a.m. Alle Freunde des Vereins sind schon jetzt aufgerufen für diesen Abend zu werben. Ein Plakat findet Ihr hier! (und die Datei für die weitere Verbreitung als PDF)

Batiar Gang

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Lesung und Gespräch mit Serhij Zhadan

Zhadan in BS

Lesung mit Serhiy Zhadan

Musik: Band DALIBUDE

Die Kunst des Übersetzens

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Bericht von Konrad Schöller und Taras Levchenko

Wie sehr das Thema Übersetzung bewegt, konnte man an einem Dienstagabend im Haus der Wissenschaft erleben. Der Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. hatte gemeinsam mit dem Sprachenzentrum der TU dazu eingeladen.

Ein schlechtes Werk durch die Übersetzung zu einem guten Buch zu machen, das sei nicht möglich. Sehr leicht hingegen aber sei es möglich, ein gutes Buch in der Übersetzung zu einem schlechten zu machen.

Mit dieser Feststellung begann Juri Durkot, ukrainischer Journalist und Übersetzer, seinen Abend, nach Eröffnungsworten des Leiters des Sprachenzentrums Dr. Andreas Hettiger und einer Passage aus dem Buch „Internat“ gelesen von Marita Lux.

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Vortrag und Diskussion „Die Kunst des Übersetzens“ mit dem Preisträger der Leipziger Buchmesse 2018 in der Kategorie Übersetzung Juri Durkot

Vortrag und Diskussion «Die Kunst des Übersetzens»am Beispiel des Romans von Serhij Zhadan „Internat“

Die Übersetzung von Serhij Zhadans Roman „Internat“ vom Ukrainischen ins Deutsche durch Sabine Stöhr und Juri Durkot wurde im März 2018 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Übersetzungen“ ausgezeichnet.

Am 26. März 2019 findet der Vortrag von Juri Durkot zum Thema „Die Kunst des Übersetzens“ in Braunschweig statt.

Juri Durkotspricht  mit seinem Publikum über das Übersetzen, die Übersetzung und seine Lebendigkeit sowie den Einfluss der Persönlichkeit eines Übersetzers auf die Übersetzung.

Am Beispiel des Romans „Internat“ von Serhij Zhadan macht der Referent auf die Bedeutung des Übersetzens aufmerksam und setzt sich gleichzeitig mit der Übersetzungsproblematik des Sprachenpaares Deutsch-Ukrainisch auseinander.

Die ukrainische postmoderne Literatur nimmt eine Aufschwungsphase. Die renommiertesten Autoren der Ukraine sind mittlerweile weit über die Grenzen ihres Heimatlandes bekannt und stellen sich dadurch Herausforderungen, die einer qualitativ hochwertige Übersetzungen verlangen.

Was macht eine gute Literaturübersetzung aus. Wie werkgetreu muss eine Übersetzung sein? Darf sich der Übersetzer gewissermaßen selbst einbringen? Wie soll das landeskundliche Kolorit in die Zielsprache von dem Übersetzer übertragen werden. Wie viel Spielraum steckt von einem Übersetzer im Gesamtwerk drin? Inwieweit kann ein Übersetzer vielleicht vom Originalwerk abweichen, um das gesamte Wahrnehmen des Inhalts aus der Fremdsprache für den Leser zu verbessern bzw. zu erleichtern?

 

[…] Lebendiger als in diesem Roman kann man vom Krieg nicht erzählen, lebendiger kann eine Übersetzung nicht sein […].
Auszug aus der Begründung der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 in der Kategorie Übersetzung für Sabine Stöhr und Juri Durkot.

 

Der Übersetzer, Publizist, Journalist und Produzent Juri Durkot, 1965 in Lwiw (Ukraine) geboren, übertrug gemeinsam mit Sabine Stöhr mehrere Werke von Serhij Zhadan ins Deutsche.
Im Jahre 2014 erhielten sie für den Roman „Die Erfindung des Jazz im Donbass“ den Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis und im März 2018 wurde die Übersetzung von Serhij Zhadans Roman „Internat“ vom Ukrainischen ins Deutsche durch Sabine Stöhr und Juri Durkot mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Übersetzungen“ ausgezeichnet.

Literaturabend im Haus der Kulturen, BS | Bogdan Kolomiychuk

Am 16. März 2018 hat unser Verein „Freie Ukraine Braunschweig e.V.  einen wunderbaren Literaturabend mit zwei sehr talentierten jungen Autoren aus der Ukraine  organisiert.

Dies war nicht die erste Literaturveranstaltung unseres Vereins. Nach dem Vortrag über die moderne Ukrainische Literatur von Frau Raabe aus Suhrkamp-Verlag fanden  Lesungen mit Max Kidruk, Serhij Zhadan, und Bogdan Kolomiychuk in Hannover statt.

Den ersten Teil der Veranstaltung hat Frau Dr. Viktoriya Mykhaylova (NGO „Agentur der kulturellen Entwicklung“) begleitet.  Sie hat den Autor Bogdan Kolomiychuk vorgestellt und gedolmetscht

 

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