Kategorie: Kultur (Seite 1 von 5)

Fußballturnier

Bericht von Guy Pietron

Unser Verein nahm mit einer Mannschaft am vom Haus der Kulturen, auf dem PSV-Sportplatz, stattgefundenen interkulturellen Fußballturnier teil. Insgesamt nahmen 6 Mannschaften Teil u.a. aus Kamerun, Vietnam und Latino. Unsere Mannschaft bestand aus Anna, Marian, Dima S., Igor, Oleh, Guy, Johann, Makram, Ivan, Valery und Dima L. und einer lautstarken Fangemeinde.

Bei sonnigem Wetter bestritten wir drei Spiele über 15 min. Es war sehr anstrengend (Ivan fällt nach einem unbeabsichtigten Tritt unter dem Knie für eine Woche aus, Guy mußte fast wegen Zerrungen in der Leiste vom Spielfeld getragen werden), es hat aber allen sehr, sehr viel Spaß gemacht. Leider haben wir alle drei Spiele verloren, wir haben aber zumindest auch ein Tor geschossen. Wir waren die einzigste Mannschaft bei der auch eine Frau (Anna) mitgespielt hat. Nach der Siegerehrung konnten wir uns noch mit Gegrilltem stärken. Olga hatte uns auch selbstgemachte Tschebureki und Piroschki mitgebracht.  Wir hoffen, dass dieses Turnier im nächsten Jahr wiederholt wird und werden gerne wieder mit einer Mannschaft teilnehmen.

 

 

Braunschweig International 2019

Bericht von Robert Glogowski

Unser Stand bei Braunschweig International war eine Augenweide, nicht nur der schön dekorierte Stand mit unseren Spezialitäten, sondern auch das Engagement und die Freude von unserem Team brachten Passanten und unserer Besucher zum lächeln. Auf der Bühne spielten Namen des Vereins die Band DaliBude und das Trio aus Lemberg.

Viele kamen an diesem sonnigen Tag und so konnten wir viele gute Gespräche führen, dazu eine Horilka und einen feinen Happen zum Essen.
Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Spender!

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Nulllinie – Bilder aus dem Krieg. Fotografien von Sofia Samoylova

Vom 22. Februar bis 19. März  2019 fand im Haus des Bauordens Ludwigshafen eine Ausstellung von Sofia Samoylova mit Fotografien aus dem ukrainischen Kriegsgebiet statt.  Wir haben die Ausstellung besucht und sind herzlich von Sofia und Peter Runck, Geschäftsführer des Bauordens, empfangen worden.

ARD berichtete über die Ausstellung: „Bilder aus einem Krieg, über den wir in den Nachrichten immer wieder was hören. Der Krieg in der Ukraine. Seit 2014 bekämpfen sich dort unter anderem russische und ukrainische Soldaten. Die Fotos sind in einer Ausstellung in Ludwigshafen zu sehen.“.

Video (ARD-Mediathek)

Der Internationale Bauorden arbeitet eng mit dem Verein „Kinderhilfe Ukraine – Rhein-Neckar für Novograd-Volynskij“  zusammen.Der Bauorden organisiert in der Ukraine internationale Workcamps und unterstützt soziale und gemeinnützige Organisationen bei Renovierungsarbeiten.

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Friedensmission Ukraine | Ein Beitrag des NDR

NDR 1 Niedersachsen berichtet in der Sendung „Unser Thema“ über das Thema Friedensmission Ukraine.

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In Braunschweig haben Ukrainer und Deutsche den Verein „Freie Ukraine“ gegründet. Sie setzen auf Bildung und Aufklärung – hier wie dort. „Noch immer ist in der Ukraine die Haltung verbreitet, dass der Staat alles macht“, erklärt die Vorsitzende Maryna Galovska. „Dabei sollten schon die Kinder lernen, dass sie selbst etwas tun müssen, um ihr Land zu verändern.“

Quelle: NDR

 

Der NDR-1-Niedersachsen-Bericht zum Nachhören finden Sie unter:

https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/podcast3050.html

 

„The Ukrainian Museum“ | „Das Ukrainische Museum“

In Vorbereitung einer ganz besonderen Veranstaltung zum Thema „Die Kunst des Übersetzens“ (weitere Infos folgen in Kürze) möchten wir das folgende Gedicht  „The Ukrainian Museum“ von Ron Padgett, dem Dichter, der die Gedichte für Jim Jarmuschs Film Paterson schrieb und zu den wichtigsten lebenden amerikanischen Autoren zählt.

In Absprache mit dem Autor Ron Padgett und dem Übersetzer Jan Volker Röhnert möchten wir Ihnen an dieser Stelle das Gedicht in Original auf Englisch und die Übersetzung ins Deutsche ans Herz legen.

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Musikalische Perlen im Landesmuseum: Benefizkonzert für Kinder in der Ostukraine

Bericht und Fotos von Konrad Schöller

In einem Lied von Hermann van Veen träumt ein Kind „niemand würde reich geboren, und niemand würde arm“, wenn es nur zaubern könnte. In Mitteleuropa erleben wir seit sieben Jahrzehnten das Geschenk friedlichen Zusammenlebens, ohne bewaffnete Konflikte, wir sind reich – an Frieden. Zaubern vermögen wir nicht, aber aus unserer vergleichsweise heilen Welt dürfen wir etwas abgeben.

Am Rande des Braunschweiger Weihnachtsmarkts fand sich am 5. Dezember eine Veranstaltung mit einem weihnachtlich großen Herzen und dem Blick für die kleinsten Betroffenen eines fast verdrängten Konflikts statt, für die Kinder in Saporischja und Wolnowacha. Zu unserer Freude konnten wir das Braunschweigische Landesmuseum als Mitveranstalter gewinnen, welches  den Salon zu Verfügung stellte.

Beim Konzert der Band DaliBude im Vieweg-Salon im Braunschweigischen Landesmuseum konnten die Besucher gleichermaßen musikalisch und wie kulinarisch genießen. Neben einem reichen und vielseitigen musikalischen Programm gab es kunstvolle Torten, köstlichen Kuchen und feines Gebäck. Und so war die Stimmung ausgelassen und heiter. Weiterlesen

Lyrik von Jan Volker Röhnert

fotoJan Volker Röhnert, Literaturwissenschaftler, Autor und Übersetzer, ist Heyne-Juniorprofessor für neuere und neueste Literatur in der technisch-wissenschaftlichen Welt am Institut für Germanistik an der TU Braunschweig.

Röhnert ist Autor mehrerer Gedichtbände (Autor der „Metropolen“ / Hanser 2007, „Notes from Sofia“ / Azur 2011, „Wolkenformeln“ / Edition Faust 2014 u.a.m. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN-Zentrum DE. Am 14. Oktober war er Gast bei unserem Literaturabend im Roten Saal des Braunschweiger Schlosses. Zwei seiner noch unveröffentlichten Gedichte,  die er während der Reise nach Czernowitz und Lemberg in der Ukraine geschrieben hat, dürfen wir exklusiv an dieser Stelle veröffentlichen.

Das Gedicht „Die Atlantiden, Lemberg“ können wir mit folgendem Zitat vorstellen:
„Lemberg, heute Lwiw, war bis 1918 die Hauptstadt der österreichischen Provinz Galizien. Diese „habsburgische Atlantis“ erstreckte sich zwischen Krakau und Lemberg. Bis heute, vor allem dank den Büchern Karl Emil Franzos, Joseph Roth, Bruno Schulz u. v .a. m, beflügelt sie die kollektive Erinnerung der Mitteleuropäer. Diese k. u. k.-Atlantis galt es auf der Reise zu entdecken.“ (Janusz Tycner, Zeit Reisen).

Das Gedicht „Ciconia nigra“ (Schwarzstorch, typisch für die Region Bukowina)  wird  Ihnen die wunderschöne Stadt Czernowitz näher bringen. Lesen Sie über Czernowitz in unserem Vereinsmagazin (siehe Link im vorigen Beitrag).

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Literatur im Braunschweiger Schloss

Im Rahmen des internationalen Kulturprojektes „Paul Celan 100. Meridian des großen Meisters der deutschen Sprache: Czernowitz-Paris-Ewigkeit“ (Meridian Czernowitz) führten die bekannten Autoren aus der Ukraine und Deutschland  Prof. Dr. Jan Röhnert, Max Czollek, Andriy Lyubka und Igor Pomerantsev eine Diskussion über Paul Celan, seine Identität und die Bedeutung seiner Werke. Igor Pomerantsev, Autor und Journalist, moderierte, Evgenia Lopata, Leiterin der Literaturkorporation Meridian Czernowitz, dolmetschte aus dem Ukrainischen.

Die Referenten diskutierten kontrovers über die Rolle von Dichtung als der „Suche nach der eigenen Zunge“. Auch zum Thema „Celans Identität“ gab es keine einheitliche Meinung. Unbestritten nur, dass Paul Celan aus Czernowitz und „aus der deutschen Sprache“ kommt.

Wer also ist Paul Celan?

 

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