Kategorie: Kultur (Seite 2 von 4)

Sommerfest im Sonnenschein

Trotz zeitweilig drohender Wolken war das diesjährige Sommerfest im Haus der Kulturen eine weitgehend sonnige Veranstaltung. Ein buntes Bühnenprogramm und die vielen Stände der angeschlossenen Vereine, die kulinarische Spezialitäten aus fast allen Erdteilen darboten, waren die Garanten für ein gelungenes Fest. Auch unser Verein war mit einem eigenen Verkaufsstand präsent. Die Teigtaschen, Kartoffelpuffer und viele verschiedene Torten gingen weg wie die sprichwörtlichen „warmen Semmel“. Miroslaw Schwab hatte mit seinem Kesseleintopf „Kulish“ eine weitere ukrainische Spezialität vorbereitet. Der „harte Kern“ unseres Vereins hatte wie immer die organisatorische Vorbereitung und die praktische Durchführung voll im Griff.

Ukrainische Volksmusik in der Christ-König-Kirche SZ-Bad

Nach 2015 hat die Banduristengruppe „Tscherwona Kalyna“ aus Solotschiw (ca. 70 km südöstlich von Lemberg gelegen) jetzt zum zweiten Mal in SZ-Bad ein Konzert gegeben. Walter Kovar (Kolping-Familie Salzgitter-Bad), Holger Albrecht (PV Schöningen-Solotschiw) und Igor Piroschik (Freie Ukraine Braunschweig e.V.), deren Vereinigungen wie schon 2015 diese Veranstaltung gemeinsam organisiert hatten, begrüßten die ca. 100 Anwesenden. Über eine Stunde begeisterten die Musiker das Publikum mit ukrainischen Volksliedern, aber auch klassischen Liedern wie Ave Maria und Ich bete an die Macht der Liebe von D. Bortniansky. Eine Spendensammlung erbrachte 500 €, die Walter Kovar nach dem Konzert der Kapellen-Leiterin Iryna Warianko übergab.

Bandura-Konzert

Nach 2015 wird die ukrainische Musikgruppe „Tscherwona Kalyna“ am Dienstag, den 1. August 2017, zum zweiten Mal ein Konzert in der Christ König Kirche in Salzgitter-Bad geben. Der Eintritt ist frei.

Die Musikgruppe ist in Solotschiw beheimatet, der Partnerstadt Schöningens. Zum Repertoire der Volksmusikgruppe gehören klassische und volkstümliche Lieder. Die Musikerinnen und Musiker beschreiben sich selbst folgendermaßen: Wir spielen und singen melodische, lyrische Lieder über die Liebe und unsere Heimat.
Das Hauptinstrument der Künstler ist die Bandura, ein ukrainisches Zupfinstrument mit 55 bis 64 Saiten. Neben der Bandura gehören eine Geige und ein Bajan (Knopf-Akkordeon) zu den verwendeten Instrumenten. Der einmalige und unverwechselbare Klang der Bandura verleiht auch bekannten Liedern, wie beispielsweise Franz Schuberts „Ave Maria“, einen besonderen folkloristischen Ausdruck.

Das Konzert wird gemeinsam vom Partnerschaftsverein Schöningen, der Kolpingsfamilie SZ-Bad und dem Verein Freie Ukraine Braunschweig organisiert.

Plakat 4 RA

Wettergott spielte mit

BS-International fand in diesem Jahr einige Wochen früher statt als gewöhnlich. Grund war der Ramadan, der Fastenmonat der Muslime, der in diesem Jahr in die Zeit vom 27. Mai bis zum 24. Juni fällt. In dieser Zeit hätten die Vereine aus dem muslimischen Kulturkreis nicht an der Veranstaltung teilnehmen können. Die Befürchtung, dass die im Mai oft kalten und regnerischen Tage das Fest beeinträchtigen könnten, haben sich gottseidank nicht bewahrheitet. Das Wetter war sogar ideal – sonnig, aber nicht zu warm.

Unser Verein hatte in diesem Jahr erstmals einen separaten Stand, der so bunt dekoriert war, dass er optisch hervorstach. Die vielen fleissigen Helferinnen und Helfer aus dem Verein haben wie schon im letzten Jahr Borschtsch, Wareniki, Piroschki und Kuchen aller Art produziert und zusammen mit Fassbier, Kaffee und anderen Getränken angeboten. Die Band „Dalibude“ hat wie im Vorjahr den musikalischen Part absolviert und dafür großen Applaus geerntet.

Die Stimmung am Stand war bis in den frühen Abend hinein prächtig. Allen Akteuren vom Vorstand des Vereins ein herzliches Dankeschön!

Fröhliche Feier von Griechen und Ukrainern im Haus der Kulturen

Ostern ist für griechisch – orthodoxe und auch für griechisch-katholische Christen das höchste Kirchenfest. Orthodoxe Ostern fallen immer auf den ersten Sonntag  nach dem ersten Frühlingsvollmond der ersten Tagundnachtgleiche des Jahres. In der orthodoxen Kirche werden die beweglichen Feste nach dem alten Julianischen Kalender berechnet und sie fallen nur manchmal – so wie in diesem Jahr – mit dem westlichen Ostern zusammen, das nach dem Gregorianischen Kalender berechnet wird.

Zwei Wochen vor dem eigentlichen Osterfest am 16. April haben die Griechische Gemeinde und unser Verein Freie Ukraine Braunschweig im Rahmen eines fröhlichen Festes einige österliche Bräuche und Traditionen im Haus der Kulturen präsentiert. Eine kleine Spielszene von ukrainischen Kindern, Musik von der Band „Dalibude“ und leckere Osterspeisen umrahmten diese erste gemeinsame Feier von Griechen und Ukrainern in Braunschweig.

Schewtschenko-Konzert begeistert Zuhörer

Das vom Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. gemeinsam mit der regionalen griechisch-katholischen Gemeinde organisierte Gedenkkonzert für den ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko begeisterte die ca. 90 Anwesenden im Gemeindesaal der griechisch-katholischen Kirche, St. Wolodymyr, in Hannover.

Unsere „Kulturchefin“, Natalia Piroschik, hatte vier Künstlerinnen zu dieser Veranstaltung engagiert:

  • Oleksandra Lenyshyn, Sopran, De Nationale Opera, Amsterdam
  • Maria Semotjuk, Flöte, Königliches Konzertgebäude-Orchester, Amsterdam
  • Oksana Iwashchenko, Klavier, Improvisationen
  • Solomia Romaniuk, Deklamation

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„Weltgeschmack“

Haus der KulturenEin tolles Projekt des Hauses der Kulturen ist vollendet: Das Braunschweiger Esskulturbuch „Weltgeschmack“ mit 70 landesspezifischen Gerichten verbunden mit den persönlichen Geschichten der Köchinnen und Köche aus 14 Ländern  wurde beim Neujahrsempfang am 27. Januar 2017 im Haus der Kulturen präsentiert.

Unter den geladenen Gästen war auch die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. Ihr wurde das Buch, signiert von allen Köchinnen und Köchen,  als Zeichen immer wachsender Annäherung von Menschen verschiedener Kulturen überreicht.

Sieben professionelle und prominente Gastköche aus Braunschweig haben in dem Buch ihre Lieblingsrezepte präsentiert,  darunter der Oberbürgermeister von Braunschweig, Ulrich Markurth.

Natalia Piroschik und Olga Olijnyk haben zwei Gerichte aus der ukrainischen Küche vorgestellt – ukrainischer Borschtsch und Holubtsi –  und die Geschichte ihrer Übersiedlung nach Deutschland erzählt.

Das Buch ist im Buchhandel zu erwerben.

Max Kidruk

Ukrainischer Schriftsteller  stellt   literarisches Werk vor

Braunschweig war die letzte Station einer Lesereise des jungen ukrainischen Autoren Max Kidruk. Am Freitagabend war er in der Buchhandlung Benno Goeritz zu Gast, eingeladen vom Verein Freie Ukraine Braunschweig e.V. Für die fast familiäre Atmosphäre in der kleinen sympathischen Buchhandlung in der Breiten Straße sorgten schon die Inhaber, das Ehepaar Hallensleben, wobei Wein und Gebäck nicht fehlen durften.

Der 32-Jährige Kidruk erzählt wie er zur Schriftstellerei gekommen ist und über den schwierigen Beginn seiner Karriere. Heute ist Kidruk in der Ukraine ein Literatur-Star. Seine Bücher stehen dort auf den Bestsellerlisten.

Max Kidruk, der Energiewirtschaft studiert hat, fasst seinen Entschluss, Schriftsteller zu werden, während seines mehrjährigen Studienaufenthalts an der Königlichen Hochschule für Technologie in Stockholm. Er macht sich nach Mexiko auf, durchstreift das Land vom Pazifik bis zur karibischen Küste und schreibt sein erstes Buch: „Mexikanische Chroniken“.

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